Bereits aufgrund der derzeitigen Schülerzahlen herrscht in den Grundschulen in Wildeshausen akute Raumnot. Für die nähere Zukunft rechnet die Schulaufsicht damit, dass Bedarf für insgesamt zehn Klassen je Schuljahr besteht, wobei die Schülerzahlen aufgrund der Flüchtlingssituation und der Inklusion noch ansteigen können. Darüber hinaus würde der Raumbedarf im Falle der Einrichtung einer Ganztagsschule noch ansteigen.

Mit Rücksicht auf die Haushaltslage der Stadt tritt die UWG dafür ein, die bereits geplante und finanzierbare Erweiterung der Wallschule unverzüglich in Angriff zu nehmen unddie weiter längerfristig geplanten Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen an den Grundschulen durchzuführen.

In der Wallschule sind neuie Räumlichkeiten notwendig – im Hintergrund sind die Containerklasseräume zu erkennen

 

 

Den Bau einer neuen Grundschule lehnt die UWG als nicht finanzierbar ab. Für eine Ganztagsschule, die derzeit von den Eltern mehrheitlich auch nicht gewünscht wird, fehlt ebenfalls bei realistischer Betrachtung das Geld. Schulneubauten wären allenfalls mit einer ganz erheblichen Erhöhung der Grund- und/oder Gewerbesteuer möglich. Eine solche Steuererhöhung lehnt die UWG ab. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Schülerzahlen nach den derzeitigen Prognosen ab dem Jahre 2020 zurückgehen werden.

 

Auch hinter der Holbeinschule stehen Container, in denen unterrichtet werden muss

Sofern sich die Möglichkeit ergeben sollte, dass die Stadt vom Landkreis die  Gebäude der Hunteschule (Förderschule) übernehmen kann, tritt die UWG für den Erwerb der Schulgebäude ein, damit die Struktur der Grundschulen in Wildeshausen überarbeitet werden kann. Nach dem derzeitigen Stand ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass der Landkreis das Schulgebäude aufgibt