UWG Wildeshausen

Das Wetter war noch einmal ideal für einen Ausflug mit dem Kremser, als sich Mitglieder der UWG am letzten Samstag aufmachten das Waldgebiet zu besuchen, dass für ein Industriegebiet Wildeshausen West abgeholzt werden soll. Direkt hinter der Autobahnauffahrt und 20 m hinter dem dahinter liegenden Parkplatz in Richtung Ahlhorn erkundeten die Teilnehmer dann zu Fuß das Gelände und waren einhellig betroffen, welches schöne Stück Natur hier eigentlich unnötig geopfert werden soll in einer Zeit, die vom kommenden Klimawandel geprägt sein wird.

„Ich wusste gar nicht wie schön es hier ist“, fasste  Gerd Lübben, die Eindrücke aller zusammen, die von Georg Himmel fachkundig durch das Gebiet geführt worden waren. „Mit über 80 Jahren bin ich jetzt sogar bereit zu demonstrieren und mich an einem Baum festbinden zu lassen“. Ein weiterer Stopp wurde an dem Motorcross-Gelände gemacht, dass als Ausgleichsfläche für das Industriegebiet  geplant ist und dem Club nach 20 Jahren genommen werden wird, obwohl eine Aufwertung dieses Gebietes kaum mehr möglich sein wird und damit auch nicht geeignet ist.

Abschließend bedankte sich der Vorsitzende Mathias Zarnoch bei den Teilnehmern, die den Tag in der Gildestube ausklingen ließen und einstimmig der Ansicht waren, dass dieses Industriegebiet wieder eine weitere, unglaubliche Fehlplanung der CDU, CDW und SPD sein wird.

Schutz der historischen Gebäude in Wildeshausen – Antrag der Ratsmitglieder Rollié und Goosmann vom 04.10.2018

Die UWG Wildeshausen begrüßt ausdrücklich die Initiative der Ratsmitglieder Stefan Rollié (CDW) und Evelyn Goosmann (SPD), den Schutz der historischen und ortsbildprägenden Gebäude in Wildeshausen zu verstärken. „Wir werden das Projekt selbstverständlich unterstützen und sehr aktiv begleiten“, so der UWG-Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge, „es ist lange überfällig, dass zum Schutze unserer alten Gebäude auch von Seiten der anderen Parteien mal etwas passiert“. „Bislang ist das Bestreben der UWG, die alte Bebauung in der Stadt zu erhalten, von CDU und SPD ja nicht besonders unterstützt worden.“ Die UWG hatte bereits am 09.06.2016 beantragt, dass für die Innenstadt eine Gestaltungssatzung im Sinne von § 84 NBauO zur Sicherung des historisch gewachsenen Erscheinungsbildes erlassen werden sollte. mehr

UWG fordert mehr Wartehäuschen im Wildeshauser Stadtgebiet

Weitere Unterstände angemahnt

UWG fordert mehr Wartehäuschen im Wildeshauser Stadtgebiet

An der Haltestelle Dr.-Dürr-Straße müssen die Fahrgäste im Regen stehen, da kein Unterstand vorhanden ist.

Wildeshausen – Die UWG beantragt, weitere Wartehäuschen an Haltestellen in Wildeshausen zu errichten. Diese sollen im Stadtgebiet sowohl an den Fahrtrouten der Schulbusse als auch des Bürgerbusses aufgestellt werden. mehr

Pressemitteilung zum Umzug von Burmeister

Ist es wirklich ernst gemeint, wenn die MIT in Wildeshausen jetzt ein Unternehmen Burmeister ins Rennen schickt, um Stimmung gegen die Ablehnung eines geplanten Industriegebietes zu machen?
Ein Unternehmen, das bereits vor fast zwei Jahren nach Rechterfeld umgezogen ist, wo ein mögliches Industriegebiet Wildeshausen West planerisch noch weiter weg war als heute. Hängt dieser Umzug nicht doch vielmehr mit der Tatsache zusammen, dass Zulieferwege verkürzt werden sollten oder der angedachte Verkauf eines Gebäudes in Wildeshausen einen viel geringeren Erlös bringen sollte als vom Unternehmen erhofft? Doch letztendlich sind diese Fragen, warum das Unternehmen denn nun wirklich umgezogen ist, für Wildeshausen West weder von Bedeutung noch sind sie es Wert, sie weiter zu verfolgen. Doch eine interessante Frage bleibt bestehen. Das Unternehmen Burmeister wäre angeblich nicht nach Rechterfeld gezogen, wenn es das Industriegebiet Wildeshausen West gegeben hätte. Stellt sich doch damit die Frage, wann das Unternehmen denn dann aus Rechterfeld in das Industriegebiet ziehen könnte? mehr

Pressemitteilung zum Industriegebiet Wildeshausen West

Wildeshausen West als Industriegebiet zu verhindern, ist ein erklärtes Ziel der UWG Wildeshausen.
Kritiker dieser Einstellung sprechen von sträflicher Vernachlässigung von Chancen für den Standort und verweisen immer wieder darauf, dass die dadurch erzielten Gewerbesteuereinnahmen unabdingbar sind für den Haushalt der Stadt. Nur so könnten bedeutsame Vorhaben der Stadt finanziert werden.
Wie wichtig sind die Gewerbesteuereinnahmen durch das Industriegebiet West für Wildeshausen nun wirklich? mehr