Pressemitteilung: Versammlung des Ortsvereins der SPD – UWG begegnet Angriffen mit Unverständnis

In den letzten Monaten kann sich der Bürger nur noch verwundert die Augen reiben, wie bürgerfern und prinzipienlos die SPD auch auf kommunaler Ebene in Wildeshausen agiert. „Ob „Wildeshausen West“, Hotelaufstockung oder Lohgerberei, die SPD-Fraktion vertritt in Wildeshausen zusammen mit der CDU sehr oft nur noch reine Wirtschafts- und Investoreninteressen“, meint der UWG-Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge. „Dass der Ortsverein und vor allem die Wähler da immer so mitgehen überrascht schon sehr“. Gerade beim Reizthema „Wildeshausen West“ fühlt sich die SPD-Fraktion offenbar von der UWG bedrängt. „Wenn die SPD-Fraktionsvorsitzende die großflächige Umweltzerstörung und den gigantischen finanziellen Aufwand für das Industriegebiet damit verteidigen will, dass es sich um eine für den Steuerzahler gewinnbringende Investition handele, übersieht die SPD offenkundig, dass etwaige Gewerbesteuereinnahmen hier wegen der zweifelhaften Nachfrage nach den Flächen höchst unsicher sind“, erklärt UWG-Ratsherr Thomas Johannes. „Und sofern überhaupt jemals Gewerbesteuerzahlungen erfolgen sollten, verbleiben hiervon bekanntlich ja nur 15 % bei der Stadt.“ „Es bleibt dabei: Einziger Profiteur des Projekts ist ein einzelner Wildeshauser Unternehmer, der auf der Fläche Sand abbauen will“, stellt Johannes für die UWG fest. more „Pressemitteilung: Versammlung des Ortsvereins der SPD – UWG begegnet Angriffen mit Unverständnis“

Offener Brief an den Niedersächsischen Landtag – Planung eines Industriegebietes in Wildeshausen

Sehr geehrte Frau Tippelt,
sehr geehrte Damen und Herren des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr,

in der Annahme, dass dieses Thema in dem Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr behandelt werden wird, übersenden wir Ihnen unser Anliegen. Sollte diese Annahme fehlerhaft sein, bitten wir Sie freundlichst unser Begehren an den zuständigen Ausschuss weiter zu leiten. Die UWG-Fraktion im Stadtrat der Stadt Wildeshausen bittet Sie als Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages dringend, den Antrag für eine mögliche Förderung eines Industriegebietes in „Wildeshausen West“ kritisch zu hinterfragen. Vor allem gilt es zu prüfen, ob hier nicht ein unnötig hoher Flächenverbrauch beabsichtigt ist, im Verhältnis zu dem zu erwartenden Nutzen. more „Offener Brief an den Niedersächsischen Landtag – Planung eines Industriegebietes in Wildeshausen“

Pressemitteilung: Abriss des „Alten Wittekind“ ist der falsche Weg – UWG verärgert über das Vorgehen der Verwaltung

„Die schlechten Nachrichten für Wildeshausen reißen nicht ab“, meint der UWG-Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge zu dem aktuell geplanten Abriss der Traditionsgaststätte „Alter Wittekind“ in Zwischenbrücken. „Es mutet schon fast zynisch an, wenn der Bürgermeister diese Woche im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzepts „Wildeshausen 2030“ zu einem Workshop für das Stadtquartier „Huntetor“ einlädt und zwei Tage später mit Unterstützung der Verwaltung der Abriss eines weiteren alten Gebäudes in eben diesem Quartier beschlossen werden soll“. Da die Abrissgenehmigung für die drei Gebäude der alten Lohgerberei an der Huntestraße dem Vernehmen nach ebenfalls schon vorliegt, gibt es eigentlich nicht mehr besonders viel zu besprechen im Workshop „Stadtquartier Huntetor“. Jedenfalls nicht im Hinblick auf die historisch erhaltenswerte Bebauung. Besonders verärgert ist die UWG im Übrigen über die Vorlage der Verwaltung zum Abriss in Zwischenbrücken. more „Pressemitteilung: Abriss des „Alten Wittekind“ ist der falsche Weg – UWG verärgert über das Vorgehen der Verwaltung“

Schätze werden vernichtet! – Frank Lohmann (UWG) kritisiert scharf die Untätigkeit des Rates in Bezug auf die Rettung der Lohgerberei.

Außer dem Gildefest hat Wildeshausen noch keine weitere größere Attraktion zu bieten, kein Rolling Stones Konzert, keinen Heidepark, kein Miniatur Wunderland Hamburg und natürlich auch keinen Eifelturm. Es gibt nichts, was Bürger und Touristen ganzjährig interessieren könnte und für Umsatz bei Händlern und Leben in der Stadt sorgt.

Aber einiges hat Wildeshausen doch:

Wildeshausen ist ein Luftkurort, ist lebens- und liebenswert – noch !
Wildeshausen hat eine schöne Innenstadt mit einem überregional bekannten Wochenmarkt, der auch Treffpunkt geworden ist. Wildeshausen hat eine tolle Umgebung mit wunderbarer Natur und einmaligen prähistorischen Stätten. Ein schönes Hallenbad und – noch – ein Freibad, leider ohne passende Gastronomie. Ein gutes Radwegenetz, einen Wohnmobilplatz, der noch ohne Campingplatz ist. Und ein bisschen „Dies und Das“ – was viele Städte dieser Größe haben.

Aber eines hat Wildeshausen auch noch: Viele kleine, oft alte Schätze. Schätze – die gerade zerstört, oder für die Öffentlichkeit unzugänglich gemacht werden. Es ist nicht nur ein Jammer – es ist eine Schande, wenn erhaltenswerte, historische Gebäude abgerissen und öffentliche Flächen wie auch der Weg an der Abbruchkante der Schapböge den Bürgern und Touristen nicht zugänglich gemacht werden. Wildeshausen ist noch lange nicht so attraktiv wie es sein könnte – da fehlt doch noch eine ganze Menge – vor allem das nötige Bewusstsein.Es gilt die Schätze die Wildeshausen hat, zu nutzen, zu erhalten und zu pflegen, zu renovieren, zu sanieren und gegebenenfalls auch neu aufzubauen. more „Schätze werden vernichtet! – Frank Lohmann (UWG) kritisiert scharf die Untätigkeit des Rates in Bezug auf die Rettung der Lohgerberei.“

Pressemitteilung: Reaktion UWG-Fraktion zum Vorwurf der Interessengemeinschaft Kaiserstraße

Mit aller Deutlichkeit weist die UWG-Fraktion den Vorwurf der Interessengemeinschaft Kaiserstraße von Herrn Stolle-Warkotz, der Ratsherr Heiner Spille würde bei der Ausübung seines Ratsmandates Eigeninteressen verfolgen, zurück. Spille hatte im Hinblick auf die von der Bürgerinitiative gewünschten Maßnahmen zur Reduzierung des Verkehrs in Kaiser- und Wittekindstraße angemahnt, dass dies nicht zu Lasten der Heemstraße gehen dürfe und dass dort ähnliche Maßnahmen durchzuführen seien. „Es ist ja wohl selbstverständlich, dass Heiner Spille – gerade auch als Anwohner der Heemstraße – hier auf mögliche Planungsfolgen hinweisen und eine Gleichbehandlung anmahnen darf“, erklärte der UWG-Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge. more „Pressemitteilung: Reaktion UWG-Fraktion zum Vorwurf der Interessengemeinschaft Kaiserstraße“