Pressemitteilung: Veranstaltung der IG Naherholungsgebiet Himmelsthür – UWG Ratsmitglieder bedauern nicht dabei gewesen zu sein

„Das haben wir leider völlig falsch eingeschätzt“ kommentiert UWG Ratsherr Wolfgang Däubler die Abwesenheit von UWG Ratsmitgliedern bei der Gründungsveranstaltung der Interessengemeinschaft Naherholungsgebiet Himmelsthür am vergangenen Donnerstag. „Wir sind davon ausgegangen, dass zunächst einmal die betroffenen Anwohner zusammen kommen wollten. Das war ein Fehler“. Für die UWG hatte zwar der umweltpolitische Sprecher Georg Himmel als Zuhörer an der Versammlung teilgenommen, Ratsmitglieder waren jedoch – wie berichtet – nicht anwesend. “Rückblickend wären wir da schon sehr gerne dabei gewesen“ erklärt der UWG Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge, „nicht zuletzt auch weil Herr Ahrend-Uhde die neuen Pläne der Diakonie für das Areal erläutert hat.“ mehr

Pressemitteilung: Stadtgrün fördern ohne Bevormundung und Verbote – UWG für positive Anreize zum Schutz der Bäume in der Stadt

Die aktuellen Baumfällarbeiten in Wildeshausen haben erneut zu öffentlichen Diskussionen darüber geführt, wie Bäume und Grünflächen in der Stadt besser bewahrt und geschützt werden können. „Es muss unser Ziel sein, nicht nur die natürliche Umgebung unserer Stadt zu erhalten, sondern auch die Natur in der Stadt selbst“, so der UWG Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge. Um dies zu erreichen haben Kolloge und der UWG-Ratsherr Heiner Spille nun einen Maßnahmenkatalog vorgeschlagen, durch den die Anpflanzung und Pflege wie auch der Schutz von Bäumen und Grünanlagen auf privaten Flächen in der Stadt gefördert werden sollen. „Wir sind der Meinung, dass hier positive Anreize für die Gartenbesitzer besser helfen als Bevormundung und Verbote“ meint UWG-Ratsherr Spille. „Den betroffenen Bürgern sollte aktiv geholfen werden, ihren Garten und ihre Bäume zu pflegen“. mehr

Pressemitteilung der UWG – „UWG fordert: Hunteschule darf nicht sterben!“

Wie wir alle wissen, ist es ein Ziel der UN Menschenrechtskonvention, auch Behinderten einen fairen Zugang zu Bildung zu gewährleisten. Unser heutiges inklusives Bildungssystem denkt vom Kind her. Zweifellos gibt es Kinder mit Behinderung, die im Unterricht der gängigen Schultypen zurechtkommen und dort auch gut beschult werden können. Es gibt aber auch Kinder, die im stärker geschützten Raum unserer Förderschulen nicht nur besser, sondern überhaupt lernen können. „Für mich ist der Elternwille entscheidend. Wenn Eltern der Meinung sein sollten, dass eine Förderschule für ihr Kind der bessere Weg sei, so sollte für sie und ihr Kind diese Möglichkeit langfristig vorgehalten werden“, fordert der UWG-Kreistagsabgeordnete Wolfgang Däubler. Dementsprechend verweist er darauf, dass der Kreistag mehrheitlich beschlossen hatte, alle Förderschulstandorte im Kreisgebiet zu erhalten, um den betroffenen Eltern die freie Wahl des Bildungswegs ihres Kindes ortsnah zu ermöglichen, obwohl ursprünglich alle Förderschulen Lernen 2022 auslaufen sollten. Danach eröffnete die jetzige Landesregierung in Hannover unerwartet die Option einer Verlängerung dieser Schulform bis 2028, was Kreistag und Kreisverwaltung des LKO konsequenterweise beantragten und genehmigt bekamen. mehr

Pressemitteilung der UWG zur Berichterstattung zur NDR 1 Sendung: „Schultausch – kluge Idee oder Kuhhandel?“

Die Podiumsdiskussion um einen möglichen Schultausch in Wildeshausen hat erneut deutlich gemacht, wie notwendig es ist, sich auch weiterhin aktiv dagegen zu engagieren.

Allen voran hat Christin Rollié, die als Elternvertreterin der St.-Peter Schule die Diskussionsrunde mit dem NDR initiiert und somit in eine breitere Öffentlichkeit gebracht hat, die Nachteile eines Schultausches noch einmal überzeugend vorgetragen.
Die Hunteschule ist an ihrem jetzigen Standort heimisch geworden und möchte dort auch bleiben. Ebenso wenig möchten Schüler, Eltern und Lehrer der St.-Peter Schule den Standort wechseln. Dies haben alle Beteiligten immer deutlich gemacht.
Es ist auch völlig unverständlich nunmehr mit der St.-Peter Schule wieder eine Grundschule an die stark befahrene Heemstraße verlegen zu wollen und damit die jüngsten und unerfahrensten Schüler den Gefahren des dortigen Verkehrs auszusetzen. Gerade auch aus diesem Grunde war ja seinerzeit die alte Wallschule an ihren neuen Standort verlegt worden. mehr

UWG Wildeshausen

Das Wetter war noch einmal ideal für einen Ausflug mit dem Kremser, als sich Mitglieder der UWG am letzten Samstag aufmachten das Waldgebiet zu besuchen, dass für ein Industriegebiet Wildeshausen West abgeholzt werden soll. Direkt hinter der Autobahnauffahrt und 20 m hinter dem dahinter liegenden Parkplatz in Richtung Ahlhorn erkundeten die Teilnehmer dann zu Fuß das Gelände und waren einhellig betroffen, welches schöne Stück Natur hier eigentlich unnötig geopfert werden soll in einer Zeit, die vom kommenden Klimawandel geprägt sein wird.

„Ich wusste gar nicht wie schön es hier ist“, fasste  Gerd Lübben, die Eindrücke aller zusammen, die von Georg Himmel fachkundig durch das Gebiet geführt worden waren. „Mit über 80 Jahren bin ich jetzt sogar bereit zu demonstrieren und mich an einem Baum festbinden zu lassen“. Ein weiterer Stopp wurde an dem Motorcross-Gelände gemacht, dass als Ausgleichsfläche für das Industriegebiet  geplant ist und dem Club nach 20 Jahren genommen werden wird, obwohl eine Aufwertung dieses Gebietes kaum mehr möglich sein wird und damit auch nicht geeignet ist.

Abschließend bedankte sich der Vorsitzende Mathias Zarnoch bei den Teilnehmern, die den Tag in der Gildestube ausklingen ließen und einstimmig der Ansicht waren, dass dieses Industriegebiet wieder eine weitere, unglaubliche Fehlplanung der CDU, CDW und SPD sein wird.