Pressemitteilung zur Wahrheit und der Lüge

Wildeshausen West als Industriegebiet zu verhindern, ist ein erklärtes Ziel der UWG Wildeshausen.
Wir möchten den wertvollen Wald für den Naturpark und Luftkurort Wildeshausen erhalten. Dieses Ziel stößt selbstverständlich nicht bei allen auf Gegenliebe.

Am 29.09.2015 fand auch auf Betreiben von Herrn Scheele ein Vor-Ort-Termin statt. Das Thema lautete: „Neuaufnahme eines Sandabbaus nördlich der BAB 1 an der Anschlussstelle Wildeshausen West mit der Folgenutzung Gewerbe- und Industriegebiet“, zitiert Ratsherr Hermann Hitz aus seinen Unterlagen. Es wurde den Bauausschussmitgliedern eine Projektskizze von der Firma IDN (Oyten) überreicht, mit Datum vom 24.09.2015. Dabei wurde angemerkt, dass die Planungen der Stadt aus formalen Gründen zurückgezogen worden seien, weil aktuell Überlegungen bestehen, ein interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet nordöstlich von Wildeshausen, in Hockensberg umzusetzen. Dieses Gebiet befindet sich in einer fortgeschrittenen Phase, so dass Flächen für Interessenten zur Verfügung stehen. more „Pressemitteilung zur Wahrheit und der Lüge“

Tuchfilter holt Mikroplastik aus Abwasser

Anlage wird 2019 im Klärwerk installiert

 

Wildeshausen – Von Dierk Rohdenburg. Wildeshausen wird voraussichtlich Ende 2019 eine deutlich moderne Kläranlage haben. Der zweimonatige Testlauf einer Tuchfiltration lief so erfolgreich, dass die Apparatur nun im kommenden Jahr installiert werden soll. Im Haushalt sind dafür 300 000 Euro veranschlagt.

Quelle: www.kreiszeitung.de/lokales/oldenburg/wildeshausen-ort49926/tuchfilter-holt-mikroplastik-abwasser-10029044.html

Pressemitteilung: Industriegebiet Wildeshausen West

Wildeshausen West als Industriegebiet zu verhindern, ist ein erklärtes Ziel der UWG Wildeshausen. Wir möchten den wertvollen Wald für den Naturpark und Luftkurort Wildeshausen erhalten.
Dieses Ziel zu verfolgen wird immer dringlicher, zumal die Stadtverwaltung den Flächennutzungsplan jetzt in den Sommerferien – ein Schelm wer hier eine Absicht vermutet – öffentlich ausgelegt hat und immer mehr Drück erzeugt wird, diese Planung zu realisieren.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie in Wildeshausen, im Gegensatz zu anderen Kommunen, die Planung für ein Industriegebiet erfolgt?

Die „Unabhängige Wählergemeinschaft“ möchte Sie daher mit mehreren aufeinander folgenden Berichten informieren und Ihnen erklären, warum es so wichtig ist, nicht nur dagegen zu sein, sondern es auch zu verhindern.

Die erste Frage, die in diesem Zusammenhang zu stellen ist, lautet: „Wie ist es dazu gekommen, das Wildeshausen West ein Industriegebiet werden soll?“ more „Pressemitteilung: Industriegebiet Wildeshausen West“

Antrag der UWG-Fraktion: „Sandabbau und Industriegebiet Wildeshausen West“

Die UWG-Fraktion stellt den Antrag, das Thema „Sandabbau und Industriegebiet Wildeshausen West“, hier den TOP 8 der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Bau und Umwelt, vom 19. 04. 2018 von der Tagesordnung zu nehmen. Das Thema ist nicht beratungsreif, da wesentliche Informationen für eine sachgerechte Beratung und Entscheidung fehlen und somit den Ratsmitgliedern vorenthalten werden.

Begründung:

Der Umweltbericht weist u. a. folgende Mängel auf:

1. Im Umweltbericht fehlt eine ausführliche artenschutzrechtliche Prüfung. Die Arten werden nur pauschal abgehandelt.

2. Im Umweltbericht steht geschrieben, dass alle ungefährdeten Vogelarten und auch die Waldschnepfe und die Fledermäuse in die Umgebung ausweichen können.
Als 2010 das neue BNatSchG herausgegeben wurde, galt noch die verbreitete Meinung, dass ungefährdete und allgemein verbreitete Arten in umgebende Habitate ausweichen können. Mittlerweile gibt es hierzu jedoch neue Erkenntnisstände und Rechtsauffassungen.
Ein Erhalt der ökologischen Funktion durch Ausweichen ist i.d.R. nicht mehr möglich, weil:
• Vermeintlich „freie Habitate“ häufig nicht gesichert vorhersagbar sind.
• Fortpflanzungsstätten nicht beliebig vorhanden sind.
• Individuen wegen des Konkurrenzverhaltens untereinander nicht einfach zusammenrücken und ihre Dichte beliebig erhöhen können.
I.d.R. bedarf es Lebensraum schaffender / -optimierender Maßnahmen, die speziell auf die einzelnen, betroffenen Arten zugeschnitten sind (z.B. Aufwertung von Wäldern im räumlichen Zusammenhang, Sicherung von Habitatbäumen im räumlichen Zusammenhang usw.)
Der räumliche Zusammenhang ist arten- und einzelfallspezifisch zu ermitteln, d.h. die Ausgangsbasis ist insbesondere
• die vom Eingriff oder Vorhaben betroffene Fortpflanzungs- oder Ruhestätte
• die Raumansprüche und Aktionsräume der jeweils betroffenen Arten more „Antrag der UWG-Fraktion: „Sandabbau und Industriegebiet Wildeshausen West““

Pressemitteilung: Versammlung des Ortsvereins der SPD – UWG begegnet Angriffen mit Unverständnis

In den letzten Monaten kann sich der Bürger nur noch verwundert die Augen reiben, wie bürgerfern und prinzipienlos die SPD auch auf kommunaler Ebene in Wildeshausen agiert. „Ob „Wildeshausen West“, Hotelaufstockung oder Lohgerberei, die SPD-Fraktion vertritt in Wildeshausen zusammen mit der CDU sehr oft nur noch reine Wirtschafts- und Investoreninteressen“, meint der UWG-Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge. „Dass der Ortsverein und vor allem die Wähler da immer so mitgehen überrascht schon sehr“. Gerade beim Reizthema „Wildeshausen West“ fühlt sich die SPD-Fraktion offenbar von der UWG bedrängt. „Wenn die SPD-Fraktionsvorsitzende die großflächige Umweltzerstörung und den gigantischen finanziellen Aufwand für das Industriegebiet damit verteidigen will, dass es sich um eine für den Steuerzahler gewinnbringende Investition handele, übersieht die SPD offenkundig, dass etwaige Gewerbesteuereinnahmen hier wegen der zweifelhaften Nachfrage nach den Flächen höchst unsicher sind“, erklärt UWG-Ratsherr Thomas Johannes. „Und sofern überhaupt jemals Gewerbesteuerzahlungen erfolgen sollten, verbleiben hiervon bekanntlich ja nur 15 % bei der Stadt.“ „Es bleibt dabei: Einziger Profiteur des Projekts ist ein einzelner Wildeshauser Unternehmer, der auf der Fläche Sand abbauen will“, stellt Johannes für die UWG fest. more „Pressemitteilung: Versammlung des Ortsvereins der SPD – UWG begegnet Angriffen mit Unverständnis“